Die Klarinette wurde um 1700 vom Nürnberger Instrumentenbauer Johann Christoph Denner entwickelt. Sie hat einen schlanken etwa 70 cm langen Körper, der als Röhre ausgebildet ist. In diese Röhre sind Löcher gebohrt. Über ein System aus Klappen und Hebeln kann der Bläser diese Löcher mit den Fingern schliessen und öffnen. Dadurch wird die Länge der Luftsäule in der Röhre verändert und somit auch der Ton. Je kürzer die Luftstrecke desto höher der Ton. Am oberen Ende des Instrument befindet sich das Mundstück. Dort wird über ein Rohrblatt, das frei vibrieren kann, der Ton erzeugt.

Die Klarinette ist ein ungemein ausdrucksstarkes und vielseitig bespielbares Instrument. Sie kann leise klingen wie laut anschwellen. Und wer kennt nicht den Tanz der Zuckerfee aus der „Nussknackersuite“ oder auf der anderen Seite den berühmten Klarinettisten Benny Goodman?