Das Klavier wurde von Bartolomeo Cristofori, dem Instrumentenverwalter der Familie Medici, im Jahre 1709 erfunden. Es hat 88 Tasten, 52 weiße und 36 schwarze, wobei die schwarzen Tasten lediglich zur Orientierung des Pianisten dienen. Der Tonumfang über mehr als 7 Oktaven ist größer als bei jedem anderen Instrument. Das erklärt auch seine Beliebtheit in jeder Musikrichtung, sei es bei der Klassik, beim Rock oder Jazz.

Der Ton wird durch das Anschlagen der Taste erzeugt. Dabei wird mittels Übertragung eine Saite von einem Lederhammer angeschlagen und ein Dämpfer gehoben, so dass die Saite ausklingen kann. Der Dämpfer lässt die Saite frei schwingen bis die Taste ausgelassen wird. Dann fällt er auf die Saite nieder und unterbricht den Ton. Die Saiten beim Klavier sind von unterschiedlicher Länge, so werden unterschiedliche Tonhöhen erzeugt. Je kürzer die Saite, desto höher der Ton. Klaviere haben auch noch Pedale. Ein rechtes lautes Pedal, das bei Niederdrücken den Ton hält und ein linkes leises Pedal, das bei Niederdrücken den Ton leiser macht.