Die Querflöte ist die Sopranstimme der Holzbläserfamilie. Sie besteht in der Regel aus Neusilber. Die Querflöte ist 67 cm lang und besteht aus 3 Teilen, wodurch sie leicht zu transportieren ist. Der Spieler hält das Instrument quer zu seinem Gesicht nach rechts. Am Kopfende der Flöte befindet sich das Blasloch, durch das der Spieler durch Hineinblasen, ähnlich wie in eine Flasche, den Ton erzeugt. Die Finger der linken Hand bedienen die oberen Grifflöcher, die Finger der rechten Hand die unteren. Sind alle Grifflöcher geschlossen, wird der tiefste Ton erzeugt. Öffnet man ein Griffloch nach dem anderen erzeugt man die Tonleiter. Das Instrument umfasst drei Oktaven, die oberste Oktave wird dabei durch Überblasen, d.h. stärkeres Blasen, erzeugt.

Seit dem frühen 17. Jahrhundert werden Flöten als Orchesterinstrumente verwendet, wobei in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts eindeutig die brillantere Querflöte die Blockflöten ablöste. Es gibt unfassbar viele Kompositionen für Querflöte, praktisch jede Orchesterpartitur hat die Querflöte im Repertoire. Die Querflöte bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten auch als Soloinstrument. Und auch in anderen Formationen und Musikrichtungen spielt die Querflöte eine Rolle: wer kennt nicht Jan Anderson von Jethro Tull und sein Spiel mit flatternder Zunge?

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