Laura Faig

Gedanken zum Elementarunterricht

Schon als Kind faszinierte mich das Zusammenspiel verschiedener musikalischer und künstlerische Bereiche. Musik mit Sprache, szenischer Darstellung und Bewegung und letztlich mit Bühnenbild, Kostüm und Licht zu verbinden, wurde zu meiner Leidenschaft und Berufung. So kam ich zum Musiktheater. Später wurde mir klar, dass diese Verbindung verschiedener musikalischer und künstlerischer Bereiche genau das ist, was Kinder für ihre Lernweise benötigen. Kinder lernen aktiv im Spiel, und je mehr verschiedene Anreize auf verschiedenen Ebenen ihnen geboten werden, desto größer wird der Erfahrungsschatz sein, den sie sammeln können.

Bereits während des Studiums wurde ich Mitglied einer Gruppe von Sängern und Instrumentalisten, die halbszenische Lesungen mit musikalischer Begleitung für Kinder entwickelt. Es ist für mich eine wunderbare Erfahrung, wie gut Kinder zuhören und aufmerksam sein können, wenn man ihnen den unmittelbaren Kontakt zu Sprache und Musik ermöglicht.

Bei meiner Arbeit mit den Kindern geht es mir darum, diese beiden Aspekte zu verbinden: den Kindern einerseits durch aktives Ausprobieren und Musizieren ein erstes musikalisches Fundament zu geben und sie andererseits zu ermutigen, die Freude des Lauschens kennen- und lieben zu lernen.

 

Werdegang

  • Studium an der Hochschule für Musik und Theater München in den Fächern Konzertgesang und Musiktheater sowie Gesangspädagogik
  • Engagements als Solistin unter anderem bei den Schlossfestspielen Zwingenberg, den Opernfestspielen Heidenheim, der Kammeroper Neuburg, dem Theater Koblenz sowie dem freien Landestheater Bayern
  • Berufsbegleitende Ausbildung an der Bundesakademie für Musikalische Jugendbildung Trossingen im Elementarbereich